Shareware

Verschlüsselung der
nächsten Generation

Drei kryptografische Schutzebenen. Keine Cloud. Kein Server. Vollständig offline.

RotorCrypt X Demo
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2768
Schlüssel
3
Schutzebenen
0
Server / Cloud
10
Sprachen
Geschichte

Von der gebrochenen Maschine zur unknackbaren Verschlüsselung

Die originale Enigma-Maschine wurde von Mathematikern des Zweiten Weltkriegs geknackt. RotorCrypt X eliminiert alle damaligen Schwachstellen.

Arthur Scherbius präsentiert die Enigma

26 Buchstaben, rotierende Walzen, mechanisch-elektrische Verschlüsselung. Zunächst vom Militär abgelehnt, ab 1926 von der Kriegsmarine übernommen. Scherbius erlebte den Erfolg nicht – er starb 1929 bei einem Unfall mit seinem Pferdewagen.

Hans-Thilo Schmidt – der erste Verrat

Der Mitarbeiter der deutschen Chiffrierstelle übergab dem französischen Geheimdienst geheime Unterlagen: Gebrauchsanweisung und Schlüsselmaterial. Die Franzosen leiteten die Informationen an britische und polnische Dienste weiter.

Marian Rejewski – der mathematische Durchbruch

Im polnischen Biuro Szyfrów (Chiffrenbüro) rekonstruierte Rejewski die innere Logik der Enigma durch mathematische Analyse – ohne die Maschine je gesehen zu haben. Gemeinsam mit Jerzy Różycki und Henryk Zygalski legte er den Grundstein für alles Folgende.

Zyklometer & Zygalski-Lochblätter

Die Polen entwickelten das Zyklometer zur systematischen Schlüsselbestimmung. Zygalski erfand durchlochte Papierbögen, die durch Überlagerung bestimmte Code-Eigenschaften sichtbar machten. Als die Wehrmacht ab 1936 täglich die Schlüssel wechselte, wurden neue Methoden nötig.

Bomba kryptologiczna

Die erste elektromechanische Entschlüsselungsmaschine der Geschichte. Sie prüfte mögliche Schlüssel systematisch – ein revolutionärer Ansatz. Doch als die Deutschen zusätzliche Walzen einführten, stießen die Polen an ihre Ressourcengrenzen.

Wissenstransfer bei Pyry

Kurz vor Kriegsbeginn trafen sich Vertreter Polens, Großbritanniens und Frankreichs südlich von Warschau. Polen übergaben Maschinen, Verfahren und alle Erkenntnisse. Ohne diesen Schritt wäre Bletchley Park unmöglich gewesen.

Alan Turing & Gordon Welchman – die britische Bombe

Im Rahmen von Operation Ultra, streng geheim unter dem Decknamen Government Code and Cypher School in Bletchley Park, entwickelten Turing und Welchman eine deutlich leistungsfähigere Version der polnischen Bomba. Die Bombe konnte keine Nachrichten direkt entschlüsseln – aber sie reduzierte mögliche Schlüssel drastisch. Frauen spielten eine bedeutende Rolle: Margaret Rock, Mavis Lever und andere. Auch Dilly Knox trug zur Analyse bei.

Sieg im Atlantik & am D-Day

Die Alliierten lasen deutsche Funksprüche nahezu in Echtzeit. U-Boot-Angriffe wurden abgefangen, Geleitzüge gewarnt. Am 6. Juni 1944 profitierte die Landung in der Normandie direkt von entschlüsselten Truppenbewegungen und Befehlen. Historiker schätzen: Ultra verkürzte den Krieg um mindestens ein Jahr.

Funktionen

Drei Ebenen. Unüberwindbare Sicherheit.

001
Enigma-Maschine

Unicode-fähig mit bis zu 50 Walzen, 65.536 Zeichen und vollständig randomisierten Steckbrettern, Reflektoren und Walzenpositionen – jede Nachricht einzigartig.

002
AES-256-GCM

Der Enigma-Chiffretext wird mit AES-256 im Galois/Counter-Modus verschlüsselt. GCM bietet Verschlüsselung und Authentifizierung – jede Manipulation wird erkannt und abgelehnt.

003
HKDF-SHA3-256

Für jede Nachricht werden frische Schlüssel per HKDF mit SHA3-256 abgeleitet. Der Schlüssel rotiert nach jeder Nachricht (Perfect Forward Secrecy).

004
Argon2id

Passwort-Härtung mit 64 MB RAM, 3 Iterationen, 4 Threads. Ein 12-stelliges Passwort bedeutet rechnerisch über 1.000 Jahre Brute-Force-Zeit. GPU- und ASIC-Angriffe werden strukturell ausgehebelt.

005
Geteilter Schlüssel

Beim Verbindungsaufbau erzeugt jede Seite eine einmalige 256-Bit-Zufalls-ID. Erst wenn beide IDs zusammenkommen entsteht der gemeinsame Schlüssel — kombiniert mit ECDH (Curve25519). Keiner allein kann ihn berechnen.

006
Forward Secrecy²

Nach dem Schlüsselaustausch wird die Kontakt-ID unwiederbringlich gelöscht. Selbst wenn später alle Dateien und der Quellcode bekannt sind — vergangene Nachrichten bleiben für immer geschützt.

Quantensicherheit

Sicher gegen
Quantencomputer

Der Grover-Algorithmus halbiert die effektive Schlüssellänge. Mit 2⁷⁶⁸ möglichen Schlüsseln bleibt RotorCrypt X selbst dann unknackbar.

MethodeZeitErgebnis
Brute-Force (10¹⁸/Sek.)10²¹³ Jahre✔ Sicher
Grover-Algorithmus10¹⁰⁷ Jahre✔ Quantensicher
Alter des Universums1,4 × 10¹⁰ JahreReferenz
Funktionsweise

Einfach in der Bedienung.
Kompromisslos sicher.

1
Kontakt anlegen

Kontakt anlegen, Keyfile wird automatisch erstellt.

2
Keyfile tauschen

Einmalig sicher mit Partner austauschen.

3
Handshake

Grünes Banner: volle Sicherheit aktiv.

4
Kommunizieren

Verschlüsseln, senden, fertig.

Über das Programm

Ihre Nachrichten gehören Ihnen.

RotorCrypt X ist eine kostenlose Offline-Verschlüsselungssoftware. Kein Konto. Keine Registrierung. Keine Cloud.

✔Schlüssel nur auf Ihrem Gerät
✔Vollständig offline
✔Kein Anbieter, kein Zugriff
✔Portabel, auch USB-Stick
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Kostenlos
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WINDOWS VERSION (PORTABEL)
RotorCrypt X Portabel

Die vollständige Desktop-Anwendung als portable ZIP-Datei. Einfach herunterladen, entpacken und direkt starten – auch vom USB-Stick. Keine Installation erforderlich.

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📦 Download · Auspacken · Fertig zur Nutzung — kein Installation nötig
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100% kompatibel mit Windows Version
FAQ

Häufige Fragen

Kann die NSA meine Nachrichten lesen?›

Nein — und zwar aus drei Gründen, die zusammen eine Mauer bilden, die auch staatliche Stellen nicht durchbrechen können.

Erstens: Es gibt nichts zum Anfordern. Kein Server, keine Cloud, keine Datenbank. Wer auch immer einen Gerichtsbeschluss ausstellt — es gibt schlicht keine Stelle, die Daten herausgeben könnte.

Zweitens: Die Mathematik lässt es nicht zu. Der Schlüsselraum besteht aus mehr Kombinationen als es Atome im beobachtbaren Universum gibt — und das ist keine Metapher. Selbst ein Quantencomputer, der den Suchraum per Grover-Algorithmus halbiert, steht vor einer Rechenaufgabe, die mit keinen physikalisch denkbaren Mitteln lösbar ist. Hinzu kommt: Für Quantenangriffe braucht man dauerhaft im Speicher liegende Schlüssel als Angriffsziel — die existieren bei RotorCrypt X schlicht nicht, weil sie nach dem Verbindungsaufbau sofort vernichtet werden.

Drittens: Selbst mit vollständigem Gerätezugriff ist nichts zu holen. Hätte jemand Zugriff auf alle verschlüsselten Dateien, das Gerät und den gesamten Quellcode — vergangene Nachrichten wären trotzdem für immer weg. Die Schlüssel-IDs, die zur Entschlüsselung nötig wären, wurden unmittelbar nach dem Verbindungsaufbau unwiderruflich gelöscht. Der mathematische Pfad lässt sich rückwirkend nicht mehr rekonstruieren.

Was passiert wenn mein Gerät gestohlen wird?›

Nichts. Ein Dieb sieht nur verschlüsselten Datenmüll — und kommt auch nicht weiter. Das Passwort ist mit einer Technik gehärtet, die selbst GPU-Cluster in die Knie zwingt: Millionen Versuche pro Sekunde sind damit trotzdem nutzlos. Nach dem 10. falschen Versuch löscht die Software automatisch alle Schlüssel nach Militärstandard — das Gerät wird für den Angreifer dauerhaft unbrauchbar.

Hatte das Gerät 5 Minuten niemand benutzt, sind alle Schlüssel sowieso bereits aus dem Arbeitsspeicher verschwunden. Kein Kontaktname, kein Klartext, keine Nachricht ist auf dem Gerät sichtbar — alles liegt verschlüsselt vor, ohne erkennbares Muster.

Selbst wenn jemand Zugriff auf alle Dateien und den gesamten Quellcode der Software hätte: vergangene Nachrichten lassen sich mathematisch nicht mehr rekonstruieren, weil die Schlüssel-IDs nach dem Verbindungsaufbau unwiderruflich gelöscht wurden.

Wie tausche ich den Schlüssel mit meinem Kontakt aus?›

Kein USB-Stick nötig. Beide Seiten öffnen das Programm und erzeugen je eine einmalige Zufalls-ID. Diese IDs tauscht man über einen beliebigen Kanal aus — auch Messenger oder E-Mail reicht, da die ID allein nutzlos ist.

Das Programm berechnet daraus einen gemeinsamen Schlüssel, den keine der beiden Seiten alleine kennen oder vorausberechnen kann. Danach löscht die Software die IDs unwiderruflich — vergangene Nachrichten bleiben auch dann geschützt, wenn jemand später Zugriff auf das Gerät erhält.

Ist der Algorithmus transparent?›

Vollständig dokumentiert und mathematisch nachvollziehbar. Alle Sicherheitsmechanismen in den technischen Dokumenten beschrieben.

Desktop und Mobile zusammen?›

Ja. Identisches Keyfile-Format (13.600 Bytes). PC-verschlüsselt → Android-entschlüsselt – und umgekehrt.

Shareware vs. Vollversion – was ist der Unterschied?›

Die Shareware-Version enthält alle Grundfunktionen und ist kostenlos. Allerdings stehen nur 3 Walzen zur Verfügung. Zur Einordnung: Im Zweiten Weltkrieg arbeitete die originale Enigma-Maschine ebenfalls mit 3 Walzen – und wurde bekanntlich geknackt. RotorCrypt X mit nur 3 Walzen ist durch die modernen Zusatzebenen (AES-256-GCM, HKDF-SHA3-256) deutlich sicherer als das Original – aber zur maximalen Sicherheit empfehlen wir dringend die Vollversion mit bis zu 50 Walzen. Jede zusätzliche Walze multipliziert den Schlüsselraum und macht eine Entschlüsselung ohne Kenntnis der Walzenanzahl nahezu unmöglich.

Was ist EAR99 und gilt das für mich?›

EAR99 ist eine US-Exportklassifikation für viele handelsübliche Güter ohne spezielle Kryptobeschränkungen. RotorCrypt X verwendet ausschließlich standardisierte, öffentlich verfügbare Algorithmen und kann unter diese Klassifikation fallen. EAR99 ist jedoch keine weltweite Freigabe – andere Staaten haben eigene Regeln. Nutzer sind selbst für die Einhaltung der jeweils geltenden nationalen Vorschriften verantwortlich.

Darf ich die Software in mein Land exportieren?›

In den meisten Ländern ja – aber nicht überall. Sanktionierte oder eingeschränkte Jurisdiktionen sind ausgenommen. Die Liste ändert sich; prüfen Sie offizielle Regierungsquellen (z. B. OFAC, EU-Sanktionslisten) oder kontaktieren Sie uns unter compliance@bagdadi.de, bevor Sie die Software in Regionen mit unklarer Rechtslage einsetzen.

Was tue ich, wenn ich bei der Exportfrage unsicher bin?›

Kontaktieren Sie einen spezialisierten Anwalt für Exportkontrolle oder schreiben Sie uns an compliance@bagdadi.de. Im Zweifel gilt: Export unterlassen, bis Klarheit besteht. Prüfen Sie außerdem, ob der Empfänger auf Sanktions- oder Embargolisten steht (z. B. OFAC, EU-Listen).

Was passiert wenn ich mein Android-Handy wechsle?›

Deine Nachrichten und Einstellungen gehen nicht verloren — es gibt zwei Wege, je nachdem wie du vorgehst.

Neues Handy einrichten mit Geräteübertragung: Wenn du beim Einrichten deines neuen Handys die Datenübertragung von Android (Google) verwendest, überträgt das System die App samt ihrer Daten automatisch auf das neue Gerät. In diesem Fall ist keine weitere Aktion nötig.

Neu installieren über Google Play: Wenn du die App neu aus dem Play Store installierst, gehen alle lokalen Daten — Kontakte, Schlüssel und Nachrichtenverläufe — unwiederbringlich verloren, da RotorCrypt X bewusst keine Cloud-Sicherung anlegt. Deine Privatsphäre bleibt so vollständig geschützt. Hast du deine Lizenz über Google Play erworben, erkennt die Software deinen Kauf automatisch — du musst nichts erneut bezahlen.

Lizenzschlüssel manuell: Hast du deinen Lizenzschlüssel über diese Website erworben (außerhalb von Google Play), musst du ihn nach der Neuinstallation einmalig selbst wieder eingeben. Bewahre deinen Lizenzschlüssel daher sicher auf.

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