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Enigma Maschine
Version 1.8 · Shareware

Verschlüsselung der
nächsten Generation

Drei kryptografische Schutzebenen. Keine Cloud. Kein Server. Vollständig offline. Ihre Nachrichten gehören nur Ihnen.

2768
Mögliche Schlüssel
3
Schutzebenen
0
Server / Cloud
10
Sprachen
Geschichte

Von der gebrochenen Maschine zur unknackbaren Verschlüsselung

Die originale Enigma-Maschine, entwickelt in den 1920er Jahren, galt als das sicherste Kommunikationssystem ihrer Zeit. Die Wehrmacht setzte sie im Zweiten Weltkrieg millionenfach ein – überzeugt, die Verschlüsselung sei unüberwindbar. Sie lagen falsch.

Die drei Schwachstellen
01
Selbst-Verschlüsselung unmöglich: Die Enigma konnte einen Buchstaben niemals als sich selbst ausgeben – A wurde nie zu A. Diese scheinbare Stärke wurde zur Schwäche: Angreifer konnten bestimmte Buchstabenpaare ausschließen.
02
Cribs – vorhersehbare Phrasen: Funker begannen täglich mit Standardphrasen wie „Wetter für..." oder „Keine besonderen Vorkommnisse". Diese bekannten Klartexte ermöglichten Turing den systematischen Angriff.
03
Menschliche Fehler: Funker verwendeten schwache Schlüsseleinstellungen, wiederholten Tagesschlüssel und verletzten Sicherheitsvorschriften. Die Technik war sicher – das Verfahren war es nicht.
ROTORCRYPT X — Die Antwort auf alle drei Schwachstellen

RotorCrypt X eliminiert alle drei historischen Schwachstellen fundamental. Jede Konfiguration – Walzen, Steckbrett, Reflektor, Positionen – wird kryptografisch zufällig für jede einzelne Nachricht neu erzeugt. Es gibt keine Eröffnungsphrasen, keine Wiederholungen, keine auswertbaren Muster. Der Unicode-Zeichenraum mit 65.536 Zeichen macht kombinatorische Angriffe um den Faktor 10²¹² schwerer als bei der 26-Buchstaben-Enigma. AES-256-GCM als zweite Ebene schützt vollständig, falls die Enigma-Ebene je angreifbar wäre. HKDF-SHA3-256 rotiert die Schlüssel nach jeder Nachricht – selbst ein kompromittierter Sitzungsschlüssel gibt keine Informationen über vergangene oder zukünftige Nachrichten preis.

1923
Original Enigma

26 Buchstaben · 3–5 Walzen · Mechanisch · Gebrochen 1941

10²¹²
Faktor schwerer

65.536 statt 26 Zeichen erhöht den kombinatorischen Angriffs­raum um den Faktor 10²¹²

2026
RotorCrypt X

65.536 Zeichen · 1–50 Walzen · Kryptografisch · Quantensicher

Geschichte & Sicherheit

Von Bletchley Park zu RotorCrypt X – warum die Enigma scheiterte

Arthur Scherbius (1878–1929) stellte die Enigma 1923 erstmals öffentlich vor. Der Name stammt aus dem Griechischen: „Rätsel". Das Ziel – Nachrichten nur für den Empfänger lesbar zu machen – klingt vertraut. Die Wehrmacht setzte sie ab 1926 millionenfach ein. Sie wurde geknackt. RotorCrypt X wurde aus diesen Fehlern entwickelt.

Chronologie der Entschlüsselung
1923
Arthur Scherbius präsentiert die Enigma

26 Buchstaben, rotierende Walzen, mechanisch-elektrische Verschlüsselung. Zunächst vom Militär abgelehnt, ab 1926 von der Kriegsmarine übernommen. Scherbius erlebte den Erfolg nicht – er starb 1929 bei einem Unfall mit seinem Pferdewagen.

1931
Hans-Thilo Schmidt – der erste Verrat

Der Mitarbeiter der deutschen Chiffrierstelle übergab dem französischen Geheimdienst geheime Unterlagen: Gebrauchsanweisung und Schlüsselmaterial. Die Franzosen leiteten die Informationen an britische und polnische Dienste weiter.

1932
Marian Rejewski – der mathematische Durchbruch

Im polnischen Biuro Szyfrów (Chiffrenbüro) rekonstruierte Rejewski die innere Logik der Enigma durch mathematische Analyse – ohne die Maschine je gesehen zu haben. Gemeinsam mit Jerzy Różycki und Henryk Zygalski legte er den Grundstein für alles Folgende.

1934
Zyklometer & Zygalski-Lochblätter

Die Polen entwickelten das Zyklometer zur systematischen Schlüsselbestimmung. Zygalski erfand durchlochte Papierbögen, die durch Überlagerung bestimmte Code-Eigenschaften sichtbar machten. Als die Wehrmacht ab 1936 täglich die Schlüssel wechselte, wurden neue Methoden nötig.

1938
Bomba kryptologiczna

Die erste elektromechanische Entschlüsselungsmaschine der Geschichte. Sie prüfte mögliche Schlüssel systematisch – ein revolutionärer Ansatz. Doch als die Deutschen zusätzliche Walzen einführten, stießen die Polen an ihre Ressourcengrenzen.

1939
Wissenstransfer bei Pyry

Kurz vor Kriegsbeginn trafen sich Vertreter Polens, Großbritanniens und Frankreichs südlich von Warschau. Polen übergaben Maschinen, Verfahren und alle Erkenntnisse. Ohne diesen Schritt wäre Bletchley Park unmöglich gewesen.

1940
Alan Turing & Gordon Welchman – die britische Bombe

Im Rahmen von Operation Ultra, streng geheim unter dem Decknamen Government Code and Cypher School in Bletchley Park, entwickelten Turing und Welchman eine deutlich leistungsfähigere Version der polnischen Bomba. Die Bombe konnte keine Nachrichten direkt entschlüsseln – aber sie reduzierte mögliche Schlüssel drastisch. Frauen spielten eine bedeutende Rolle: Margaret Rock, Mavis Lever und andere. Auch Dilly Knox trug zur Analyse bei.

1941–44
Sieg im Atlantik & am D-Day

Die Alliierten lasen deutsche Funksprüche nahezu in Echtzeit. U-Boot-Angriffe wurden abgefangen, Geleitzüge gewarnt. Am 6. Juni 1944 profitierte die Landung in der Normandie direkt von entschlüsselten Truppenbewegungen und Befehlen. Historiker schätzen: Ultra verkürzte den Krieg um mindestens ein Jahr.

1970er
Geheimnis gelüftet

Jahrzehntelang blieb Ultra streng geheim – die verwendeten Methoden sollten nicht bekannt werden. Erst ab den 1970er Jahren erfuhr die Öffentlichkeit, was in Bletchley Park wirklich geschah.

Warum die Enigma scheiterte
01
Kein Buchstabe konnte sich selbst verschlüsseln: Ein A wurde niemals als A chiffriert. Dieser Fehler im Reflektor gab Turing den mathematischen Hebel für die Bombe.
02
Menschliche Fehler & Phrasen: Funker begannen täglich mit Standardtexten wie „Wetter für..." oder „Keine besonderen Vorkommnisse" und nutzten schwache Schlüssel. Diese bekannten Klartexte ermöglichten den Angriff.
03
Nur eine Schutzebene: Die Enigma hatte keine zweite unabhängige Verschlüsselungsschicht, keine Schlüsselrotation, keine Authentifizierung. Wer die Walzenstellung kannte, hatte alles.
Warum RotorCrypt X nicht zu knacken ist

RotorCrypt X kombiniert drei völlig unabhängige kryptografische Schutzebenen. Jede einzelne davon würde schon ausreichen – zusammen sind sie durch keine bekannte Methode zu überwinden.

Ebene 01 – Rotor-Schicht (modernisiert)
Bis zu 50 Walzen, 65.536 Unicode-Zeichen statt 26 Buchstaben. Der Schlüsselraum ist 10²¹² mal größer als das Enigma-Original. Die Selbstverschlüsselung – Turings Angriffspunkt – bleibt technisch vorhanden, ist aber irrelevant: Bei 65.536 Zeichen gibt es keine vorhersehbaren Buchstabenpaare mehr.
Ebene 02 – AES-256-GCM
Militärstandard. Selbst wenn die Rotor-Schicht durch einen unbekannten Angriff geschwächt würde: AES-256 steht als zweite völlig unabhängige Wand. Der stärkste bekannte Quantenangriff (Grover-Algorithmus) reduziert AES-256 auf effektiv 128 Bit – immer noch unangreifbar auf Jahrmillionen.
Ebene 03 – HKDF-SHA3-256 & Perfect Forward Secrecy
Für jede Nachricht werden frische Schlüssel abgeleitet. Die Enigma hatte keine Schlüsselrotation – ein kompromittierter Tagesschlüssel gefährdete alle Nachrichten des Tages. Bei RotorCrypt X bleibt selbst bei Kompromittierung eines einzelnen Schlüssels jede andere Nachricht geschützt.
Supercomputer
10²¹³
Jahre für Brute-Force
Quantencomputer
10¹⁰⁷
Jahre mit Grover-Angriff
Universum
1,4×10¹⁰
Jahre alt (Referenz)
Schlüsselraum
2⁷⁶⁸
mögliche Schlüssel
Enigma-Vorteil
10²¹²×
größerer Angriffraum
Funktionen

Sechs Ebenen. Unüberwindbare Sicherheit.

01
Enigma-Maschine

Unicode-fähig mit bis zu 50 Walzen, 65.536 Zeichen und vollständig randomisierten Steckbrettern, Reflektoren und Walzenpositionen – jede Nachricht einzigartig.

Unicode · 1–50 Rotors · 65,536 Chars
02
AES-256-GCM

Der Enigma-Chiffretext wird mit AES-256 im Galois/Counter-Modus verschlüsselt. GCM bietet Verschlüsselung und Authentifizierung – jede Manipulation wird erkannt und abgelehnt.

AES-256-GCM · Authenticated Encryption
03
HKDF-SHA3-256

Für jede Nachricht werden frische Schlüssel per HKDF mit SHA3-256 abgeleitet. Der Schlüssel rotiert nach jeder Nachricht (Perfect Forward Secrecy).

HKDF · SHA3-256 · Perfect Forward Secrecy
04
Argon2id

Passwort-Härtung mit 64 MB RAM, 3 Iterationen, 4 Threads. Ein 12-stelliges Passwort bedeutet rechnerisch über 1.000 Jahre Brute-Force-Zeit. GPU- und ASIC-Angriffe werden strukturell ausgehebelt.

Argon2id · 64 MB · 3 Iter. · 4 Threads
05
Geteilter Schlüssel

Beim Verbindungsaufbau erzeugt jede Seite eine einmalige 256-Bit-Zufalls-ID. Erst wenn beide IDs zusammenkommen entsteht der gemeinsame Schlüssel — kombiniert mit ECDH (Curve25519). Keiner allein kann ihn berechnen.

Split-Key · ECDH · Curve25519
06
Forward Secrecy²

Nach dem Schlüsselaustausch wird die Kontakt-ID unwiederbringlich gelöscht. Selbst wenn später alle Dateien und der Quellcode bekannt sind — vergangene Nachrichten bleiben für immer geschützt.

Forward Secrecy · Keine statischen Schlüssel
🔒
Replay-Schutz

Jede Nachricht nur einmal entschlüsselbar. Wiederholungsversuche sofort erkannt und blockiert.

🛡️
Bootstrap-Schutz

Zirkuläre HMAC-Abhängigkeit – mathematisch unauflösbar.

📴
Vollständig offline

Kein Internet. Keine Server. Keine Cloud. Kein Konto.

🔑
Lokale Schlüssel

Schlüsseldateien verlassen niemals das Gerät.

🌐
Unicode-Support

Alle 65.536 Unicode-Zeichen. Alle 8 Sprachen.

📱
Desktop & Mobile

Identisches Keyfile-Format auf Windows und Android.

Quantensicherheit

Sicher gegen
Quantencomputer

Der Grover-Algorithmus halbiert effektiv die Schlüssellänge. Bei 768 Bit verbleiben nach dem Quantenangriff 384 effektive Bit – das ist 10107-mal mehr als das Universum alt ist.

MethodeZeitbedarfErgebnis
Brute-Force (10¹⁸/Sek.)10²¹³ Jahre✔ Sicher
Grover-Algorithmus10¹⁰⁷ Jahre✔ Quantensicher
Alter des Universums1,4 × 10¹⁰ JahreReferenz
DES 56-bit
AES-128
AES-256
RotorCrypt X 768-bit
Funktionsweise

Einfach in der Bedienung.
Kompromisslos sicher.

1
Kontakt anlegen

Kontakt anlegen, Keyfile wird automatisch erstellt.

2
Keyfile tauschen

Einmalig sicher mit Partner austauschen.

3
Handshake

Grünes Banner: volle Sicherheit aktiv.

4
Kommunizieren

Verschlüsseln, senden, fertig.

Über das Programm

Ihre Nachrichten gehören Ihnen.

RotorCrypt X ist eine kostenlose Verschlüsselungssoftware, die Ihre Kommunikation mit einer Kombination aus historischer Enigma-Logik und modernster Kryptografie schützt. Entwickelt für Menschen, denen Privatsphäre wichtig ist.

„Sicher. Kostenlos. Ihre Kontrolle."
✔ Schlüssel nur auf Ihrem Gerät
✔ Vollständig offline
✔ Kein Anbieter, kein Zugriff
✔ Portabel, auch USB-Stick
Zielgruppen

Journalisten · Aktivisten · Anwälte · Ärzte · Unternehmer · Politiker · Whistleblower · IT-Profis · Privatpersonen

Andere Lösungen vs. RotorCrypt X
Andere LösungenRotorCrypt X
✗ Schlüssel auf fremden Servern✔ Schlüssel nur auf Ihrem Gerät
✗ Cloud-Pflicht✔ Vollständig offline
✗ Anbieter kann Daten einsehen✔ Kein Anbieter, kein Zugriff
✗ Abhängig vom Internet✔ Portabel, auch USB-Stick
Download & Vollversion

Kostenlos testen.
Sicher kommunizieren.

1943 knackte Alan Turings Bombe-Maschine die 3-Walzen-Enigma — in Stunden.
RotorCrypt X mit 50 Walzen würde selbst mit heutiger Technik länger dauern als das Universum alt ist.

Ebene 1
Rotor-Logik
Bis zu 50 Walzen. Jede multipliziert den Schlüsselraum. 3 Walzen wurden 1943 geknackt — 50 nicht.
Ebene 2
AES-256-GCM
Militärstandard. Authentifizierte Verschlüsselung. Manipulation wird erkannt und abgewiesen.
Ebene 3
HKDF-SHA3-256
Quantenresistente Schlüsselableitung. Keccak-Algorithmus. Kein bekannter Angriff existiert.
Shareware — Kostenlos
3 Walzen
✗  Wie die Original-Enigma 1943
✗  Von Alan Turings Bombe geknackt
✓  AES-256-GCM + HKDF-SHA3-256
✓  Deutlich sicherer als 1943 — aber nicht maximal
⬇  Windows Version Download ⬇  Android Version Download
EMPFOHLEN
Vollversion
50 Walzen
✓  2768 mögliche Schlüsselkombinationen
✓  Länger als das Universum zum Knacken
✓  AES-256-GCM + HKDF-SHA3-256
✓  Windows & Android · Lebenslange Lizenz
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Lizenzschlüssel per E-Mail · Keine Abo-Falle

FAQ

Häufige Fragen

Kann die NSA meine Nachrichten lesen?

Nein — und zwar aus drei Gründen, die zusammen eine Mauer bilden, die auch staatliche Stellen nicht durchbrechen können.

Erstens: Es gibt nichts zum Anfordern. Kein Server, keine Cloud, keine Datenbank. Wer auch immer einen Gerichtsbeschluss ausstellt — es gibt schlicht keine Stelle, die Daten herausgeben könnte.

Zweitens: Die Mathematik lässt es nicht zu. Der Schlüsselraum besteht aus mehr Kombinationen als es Atome im beobachtbaren Universum gibt — und das ist keine Metapher. Selbst ein Quantencomputer, der den Suchraum per Grover-Algorithmus halbiert, steht vor einer Rechenaufgabe, die mit keinen physikalisch denkbaren Mitteln lösbar ist. Hinzu kommt: Für Quantenangriffe braucht man dauerhaft im Speicher liegende Schlüssel als Angriffsziel — die existieren bei RotorCrypt X schlicht nicht, weil sie nach dem Verbindungsaufbau sofort vernichtet werden.

Drittens: Selbst mit vollständigem Gerätezugriff ist nichts zu holen. Hätte jemand Zugriff auf alle verschlüsselten Dateien, das Gerät und den gesamten Quellcode — vergangene Nachrichten wären trotzdem für immer weg. Die Schlüssel-IDs, die zur Entschlüsselung nötig wären, wurden unmittelbar nach dem Verbindungsaufbau unwiderruflich gelöscht. Der mathematische Pfad lässt sich rückwirkend nicht mehr rekonstruieren.

Was passiert wenn mein Gerät gestohlen wird?

Nichts. Ein Dieb sieht nur verschlüsselten Datenmüll — und kommt auch nicht weiter. Das Passwort ist mit einer Technik gehärtet, die selbst GPU-Cluster in die Knie zwingt: Millionen Versuche pro Sekunde sind damit trotzdem nutzlos. Nach dem 10. falschen Versuch löscht die Software automatisch alle Schlüssel nach Militärstandard — das Gerät wird für den Angreifer dauerhaft unbrauchbar.

Hatte das Gerät 5 Minuten niemand benutzt, sind alle Schlüssel sowieso bereits aus dem Arbeitsspeicher verschwunden. Kein Kontaktname, kein Klartext, keine Nachricht ist auf dem Gerät sichtbar — alles liegt verschlüsselt vor, ohne erkennbares Muster.

Selbst wenn jemand Zugriff auf alle Dateien und den gesamten Quellcode der Software hätte: vergangene Nachrichten lassen sich mathematisch nicht mehr rekonstruieren, weil die Schlüssel-IDs nach dem Verbindungsaufbau unwiderruflich gelöscht wurden.

Wie tausche ich den Schlüssel mit meinem Kontakt aus?

Kein USB-Stick nötig. Beide Seiten öffnen das Programm und erzeugen je eine einmalige Zufalls-ID. Diese IDs tauscht man über einen beliebigen Kanal aus — auch Messenger oder E-Mail reicht, da die ID allein nutzlos ist.

Das Programm berechnet daraus einen gemeinsamen Schlüssel, den keine der beiden Seiten alleine kennen oder vorausberechnen kann. Danach löscht die Software die IDs unwiderruflich — vergangene Nachrichten bleiben auch dann geschützt, wenn jemand später Zugriff auf das Gerät erhält.

Ist der Algorithmus transparent?

Vollständig dokumentiert und mathematisch nachvollziehbar. Alle Sicherheitsmechanismen in den technischen Dokumenten beschrieben.

Desktop und Mobile zusammen?

Ja. Identisches Keyfile-Format (13.600 Bytes). PC-verschlüsselt → Android-entschlüsselt – und umgekehrt.

Shareware vs. Vollversion – was ist der Unterschied?

Die Shareware-Version enthält alle Grundfunktionen und ist kostenlos. Allerdings stehen nur 3 Walzen zur Verfügung. Zur Einordnung: Im Zweiten Weltkrieg arbeitete die originale Enigma-Maschine ebenfalls mit 3 Walzen – und wurde bekanntlich geknackt. RotorCrypt X mit nur 3 Walzen ist durch die modernen Zusatzebenen (AES-256-GCM, HKDF-SHA3-256) deutlich sicherer als das Original – aber zur maximalen Sicherheit empfehlen wir dringend die Vollversion mit bis zu 50 Walzen. Jede zusätzliche Walze multipliziert den Schlüsselraum und macht eine Entschlüsselung ohne Kenntnis der Walzenanzahl nahezu unmöglich.

Was ist EAR99 und gilt das für mich?

EAR99 ist eine US-Exportklassifikation für viele handelsübliche Güter ohne spezielle Kryptobeschränkungen. RotorCrypt X verwendet ausschließlich standardisierte, öffentlich verfügbare Algorithmen und kann unter diese Klassifikation fallen. EAR99 ist jedoch keine weltweite Freigabe – andere Staaten haben eigene Regeln. Nutzer sind selbst für die Einhaltung der jeweils geltenden nationalen Vorschriften verantwortlich.

Darf ich die Software in mein Land exportieren?

In den meisten Ländern ja – aber nicht überall. Sanktionierte oder eingeschränkte Jurisdiktionen sind ausgenommen. Die Liste ändert sich; prüfen Sie offizielle Regierungsquellen (z. B. OFAC, EU-Sanktionslisten) oder kontaktieren Sie uns unter compliance@bagdadi.de, bevor Sie die Software in Regionen mit unklarer Rechtslage einsetzen.

Was tue ich, wenn ich bei der Exportfrage unsicher bin?

Kontaktieren Sie einen spezialisierten Anwalt für Exportkontrolle oder schreiben Sie uns an compliance@bagdadi.de. Im Zweifel gilt: Export unterlassen, bis Klarheit besteht. Prüfen Sie außerdem, ob der Empfänger auf Sanktions- oder Embargolisten steht (z. B. OFAC, EU-Listen).

Was passiert wenn ich mein Android-Handy wechsle?

Deine Nachrichten und Einstellungen gehen nicht verloren — es gibt zwei Wege, je nachdem wie du vorgehst.

Neues Handy einrichten mit Geräteübertragung: Wenn du beim Einrichten deines neuen Handys die Datenübertragung von Android (Google) verwendest, überträgt das System die App samt ihrer Daten automatisch auf das neue Gerät. In diesem Fall ist keine weitere Aktion nötig.

Neu installieren über Google Play: Wenn du die App neu aus dem Play Store installierst, gehen alle lokalen Daten — Kontakte, Schlüssel und Nachrichtenverläufe — unwiederbringlich verloren, da RotorCrypt X bewusst keine Cloud-Sicherung anlegt. Deine Privatsphäre bleibt so vollständig geschützt. Hast du deine Lizenz über Google Play erworben, erkennt die Software deinen Kauf automatisch — du musst nichts erneut bezahlen.

Lizenzschlüssel manuell: Hast du deinen Lizenzschlüssel über diese Website erworben (außerhalb von Google Play), musst du ihn nach der Neuinstallation einmalig selbst wieder eingeben. Bewahre deinen Lizenzschlüssel daher sicher auf.